Berichte und Presseartikel

Zehn Jahre Förderverein Museum Bodman-Ludwigshafen

Seit zehn Jahren gibt es den Förderverein Museum Bodman-Ludwigshafen. Der Vorsitzende Wilderich Graf von und zu Bodman sprach während der Hauptversammlung über vergangene und bevorstehende Veranstaltungen sowie das geplante Museum.
Im Anschluss hielt Wolfgang Kramer einen einstündigen Vortrag zur Reformationszeit im Hegau. Über 50 Besucher hörten interessiert zu.
Quelle: Südkurier vom 14.03.2019
Lesen Sie den vollständigen Artikel Bodman-Ludwigshafen_ Pläne für ein Geschichts-Museumaus dem SÜDKURIER


Archäologe Georg Häußler von Archaeotask wirbt für seine Arbeit

Kein Bauherr schreit “Juhu”, wenn die Archäologen kommen.
Georg Häußler, Geschäftsführer der privaten Grabungs-Firma ‘Archaeotask’, warb im Juni 2018 bei einem Vortrag in Bodman für Akzeptanz.
Er stellte dabei die Grabungs-Techniken des 21. Jahrhunderts einem erstaunten Publikum im Seeum vor und sprach von Bodman-Ludwigshafen als einer ‘wahren Fundgrube’ selbst im Bereich des Welt-Erbes ‘Prähistorische Pfahlbauten im Alpenraum’.
Den gesamten Artikel “Archäologe Georg Häußler wirbt für seine Arbeit” des SÜDKURIER halten wir als Download hier für Sie bereit.


Museum für Bodman liegt auf Kurs

Bürgermeister Matthias Weckbach erklärte den aktuellen Stand der Planung in der Hauptversammlung des Fördervereins Museum Bodman.
Nach neun Jahren ist nunmehr eine Entscheidung im Gemeinderat für Herbst 2018 anvisiert.
Der Fördervereinsvorstand wurde mit überwältigender Mehrheit wiedergewählt.
Hier finden Sie den – mittlerweile über ein Jahr alten – Artikel “Museum für Bodman liegt auf Kurs” des SÜDKURIER vom März 2018.


Die erste Siedlung bei Bodman ist älter als bisher vermutet

Die archäologischen Grabungen in Bodman im ersten Halbjahr 2018 bringen neue Erkenntnisse ans Licht: Es wurden die bisher ältesten Spuren einer Siedlung in der Gemarkung Bodman entdeckt (4700 vor Christus).
Kreisarchäologe Dr. Jürgen Hald gab bei einem Vortrag erste Einblicke in die Untersuchungen von Fundstücken und was diese für die Geschichte des gesamten Bodenseeraums bedeutet.
Dr. Hald sprach von ‘wissenschaftlich fulminanten’ Ergebnissen, welche die Besiedelung des westlichen Bodensees in die Nähe des Jahres 5.000 v. Chr. rückt.
Unsere Gemeinde blickt nunmehr auf ca. 7.000 Jahre Besiedelung zurück, die wohl am Anschaulichsten in einem Museum gewürdigt werden sollten.
Lesen Sie hier den vollständigen Artikel “Erste Siedlung bei Bodman älter als bisher gedacht” des SÜDKURIER.


Das Rätsel der Burgruine von Bodman

Ist die Ruine Alt-Bodman wirklich ‘Alt’-Bodman?
…Und mit der Geschichte um die Rettung eines Kindes im Kessel ist es auch so eine Sache.
Historiker Rudolf Martin ordnet alles mit Hilfe der aktuellsten Forschung ein.
Er hat auch einen neuen Fund gemacht.
Lesen sie hier den vollständigen Artikel “Rätsel der Burgruine von Bodman” des SÜDKURIER vom Dezember 2017.


Archäologen setzen auf den westlichen Bodensee

Forscher lieben das Ufer im Raum Bodman-Ludwigshafen: Denn hier, so glauben sie, schlummern noch viele Geheimnisse aus der Bronze- und Steinzeit. “Aus keiner anderen Pfahlbau-Siedlung des Bodensees sind so viele Funde geborgen worden wie am See-Ende” sagen die Archäologen Helmut Schlichtherle und Joachim Köninger.
Den vollständigen Artikel “Archäologen setzen auf westlichen See” des SÜDKURIER finden Sie hier.


Bodman-Schachen ist UNESCO-Weltkulturerbe

Fundstelle

Die Fundstelle liegt in einer aussergewöhnlichen topographischen Situation in einem Verlandungsdelta des alten Stockacher Aach-Zuflusses. Die gut erhaltene dreiphasige Stratigraphie der Frühbronzezeit enthält Funde der Singener Gruppe und Arbon-Kultur und ist sowohl in Süddeutschland wie auch in der Ostschweiz einzigartig und von grosser wissenschaftlicher Bedeutung. Besondere Architekturelemente belegen Kontakte zu den frühbronzezeitlichen Pfahlbauten in Norditalien. Ebenfalls von Bedeutung ist das ausgedehnte, schnurkeramische Pfahlfeld.

Siedlung/Bautechnik

Sie bestand am Anfang der Bronzezeit aus fünf bis neun Häusern mit zwischen 25 und 30 m² Grundfläche, einhundert Jahre später war die Bautechnik fortgeschritten und die Häuser wurden um Pfostenreihen dreischiffig und mit Grundflächen um 42 m² angelegt. Am Seeufern wurden die Häuser auf eingrammte Pfähle gegründet, in Höhenlagen wurden Steinfundamente verwendet. Die Wände waren aus Flechtwerk um senkrechte Stangen gefertigt und mit Lehm verputzt. Feuerstellen waren von lehmgedichteten Steinplatten umgeben.

Ernährung

Getreidereste konnten den Ackerbau von Emmer, Einkorn, Gerste und Dinkel nachweisen, daneben stand das Sammeln wildwachsender Nahrungspflanzen wie Brombeere, Haselnuss, Schlehe, Wildapfel und Walderdbeere. Flachs und Mohn lieferten Ölsaaten. Schweine und Rinder wurden als Haustiere gehalten, außerdem gibt es geringe Funde von Schaf oder Ziege. Fast 50% aller gefundenen Knochen stammen aber von Wild, so dass die Jagd einen großen Teil der Fleischversorgung abdeckten.

Bekleidung

Von der Bekleidung der Menschen sind nur Nadeln aus Bronze erhalten, große Funde an Holunderbeeren, die weit über die als Nahrung verträglichen Mengen hinausgehen, deuten auf Textilfärbung hin.

Totenkult/Kultobjekte

Die Begräbnisform der Arbon-Kultur ist unbekannt. Es gibt bisher keine Funde. Daher wird angenommen, dass die Toten entweder in archäologisch nicht nachweisbarer Form beigesetzt wurden oder für Begräbnisse Orte gewählt wurden, die durch Hangrutsche oder andere Ereignisse grundsätzlich durch meterdicke Erdschichten bedeckt wurden.

In Bodman-Schachen wurden sogenannte Brotlaib-Idole gefunden, schwach gebrannte oder an der Luft getrocknete Tonobjekte von wenigen Zentimeter Länge und rund zwei cm Breite, die mit Mustern überzogen waren. Ihr Zweck ist unbekannt. Derartige Objekte sind auch aus Teilen Süddeutschlands, Norditaliens, Österreichs, Rumänien, Serbien, Polen der Slowakei, Tschechiens und Ungarns bekannt und belegen einen kulturellen Austausch.

Quellen/Einzelnachweise

  • Joachim Köninger: Die frühbronzezeitlichen Ufersiedlungen von Bodman-Schachen I: Befunde und Funde aus den Tauchsondagen 1982 – 1984 und 1986, aus: Forschungen und Berichte zur Vor- und Frühgeschichte in Baden-Württemberg; 85. Stuttgart: Theiss, 2006, ISBN 3-8062-1738-6
  • Ernst Probst: Deutschland in der Bronzezeit. München, Orbis Verlag 1999, ISBN 3-572-01059-4 – S. 66 ff., 151 ff.
  • Christian Strahm: Die frühe Bronzezeit in Südwestdeutschland. In: Congrès National des Sociétés Savantes: Cultures et sociétés du bronze ancien en Europe, 117e congrès des sociétés savantes, Clermont-Ferrand 27-29 octobre 1992, Paris, 1996, ISBN 2-7355-0330-5

23.03.2010 Galerie zur Konzeptpräsentation

Natürlich möchten wir die Gelegenheit nutzen, Ihnen in der folgenden Galerie die Museumskonzeption vorzuestellen. (weiterlesen…)


25.11.2009 Vortrag in Ludwigshafen

Einladung

Der Förderverein Museum Bodman-Ludwigshafen präsentierte sich: (weiterlesen…)


26.09.2009 Exkursion ins Archäologische Landesmuseum in Konstanz

atürlich mit Führung durch die Sonderausstellung:

Ein Himmel auf Erden -
das Geheimnis der Himmelsscheibe von Nebra

Die Himmelsscheibe ist einer der bedeutendsten archäologischen Funde des vergangenen Jahrhunderts. Sie zeigt die weltweit älteste konkrete Darstellung astronomischer Phänomene, die wir kennen. (weiterlesen…)


29.08.2009 Bogenschießen für Kinder

Ein voller Erfolg – Unser Beitrag zum Kinderferienprogramm:

Am 29. August gehörten die Uferanlagen in Bodman den historischen Pfeilen und Bögen: unter Anleitung unseres Mitglieds Steffen Niehl konnten Kinder und Jugendliche den Umgang mit Pfeil und Bogen üben. (weiterlesen…)


Verein will lebendiges Museum (Südkurier vom 09.05.2009)

„Vom Feuerstein zum Schlossbrand” war der griffige Titel der ersten Veranstaltung, mit der sich der neue „Förderverein Museum Bodman-Ludwigshafen“ in Bodman der Öffentlichkeit vorstellte.

Bodman – Der erste öffentliche Auftritt des zurzeit 95 Mitglieder zählenden Museumfördervereins war ein voller Erfolg. Dies nicht nur wegen der Qualität der drei Vorträge, die Wilderich Graf von und zu Bodman, Kreisarchäologe Jürgen Hald und Helmut Schlichtherle vom Landesdenkmalamt hielten, sondern auch wegen des starken Besuchs der Veranstaltung. Schon vor dem Beginn drängten sich die Besucher um die Tische. (weiterlesen…)


Museumsfreunde jetzt „amtlich“ (SÜDKURIER vom 03.04.2009)

Bodman-Ludwigshafen – Der Gemeinderat von Bodman-Ludwigshafen hatte beschlossen, im Rahmen der Umgestaltung der Ortsmitte Bodman (weiterlesen…)


Neuer Ortskern (SÜDKURIER vom 17.02.2009)

Bodman-Ludwigshafen (fws) Im Rahmen des Landessanierungsprogramms „Altort Bodman“ soll die Ortsmitte Bodman neu gestaltet werden. (weiterlesen…)


Erlebniswelt für neue Ortsmitte (SÜDKURIER vom 30.01.2009)

In der Ortsmitte Bodman soll ein Museum entstehen. In einer Sondersitzung berieten die Gemeinderäte darüber. (weiterlesen…)


Bodenseemuseum in Bodman (SÜDKURIER vom 29.01.2009)

In der Ortsmitte von Bodman soll ein Museum entstehen. Auf 400 Quadratmetern sollen die Geschichte Bodmans und die des Bodensees anschaulich dargestellt werden. (weiterlesen…)


Pfahlbau-Schätze am Bodenseeufer (SÜDKURIER vom 27.09.2008)

Bodman (ise/fws) Bei den Pfahlbauten vor Bodman handelt es sich nach Angaben von Joachim Köninger vom Landesamt für Denkmalpflege um die fundreichste Stelle Süddeutschlands. (weiterlesen…)