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Archäologische Ausgrabung in Markelfingen, künftiges Baugebiet „Im Tal“

Der Kreisarchäologe Dr. Jürgen Hald und der Projektleiter der Grabungsfirma “Archaeotask” Andreas Gutekunst führten am 23.07.2019 mehr als 100 Interessierte durch die Ausgrabungsstätte im zukünftigen Neubaugebiet „Im Tal“ am alten Ortsrand von Markelfingen.
Die an einem flachen Südwesthang gelegene Grabung, ca. 200m östlich des Mühlbachs, weist eine Reihe von siedlungsgünstigen Faktoren auf, die Dr. Hald im Herbst 2018 zu systematischen Probeschürfungen veranlassten.
Von ca. 5ha des zukünftigen Baugebiets sind ca. 1ha einschließlich des Regenrückhaltebeckens von den Grabungsarbeiten betroffen. Aufgrund der so nicht erwarteten Funde wurde Mitte Juni 2019 mit vorgezogenen Ausgrabungen begonnen, die wahrscheinlich bis Herbst 2019 andauern werden.
Bisherige Funde:
Wacken-Fundamente von zwei großen – vermutlich – Nebengebäuden eines römischen Gutshofs aus dem 2./3. Jh. n. Chr.
Zahlreiche Bodenverfärbungen von röm. Vorgänger-Holzbauten, die später durch Steingebäude ersetzt wurden.
In einem der Gebäude wurde eine Fundkonzentration sogenannter ‚Steck-Kreuze‘ (kleine, ca. 10cm große Kreuze aus Eisen- bzw. Buntmetallblech, siehe Fotos) entdeckt. Die aus dem 7./8. Jh. n. Chr. stammenden Steck-Kreuze sind in unserer Region bisher selten geborgen worden (meist wurden solche Artefakte in Bayern gefunden) und wurden von Dr. Hald als „weit über die Region hinaus bemerkenswerter Fund“ bewertet.
Im Fundament eines der Häuser wurden die Skelett-Reste von zwei Säuglingen entdeckt, die in der Folge von Spezialisten verschiedener Fachgebiete untersucht und geborgen werden.

Archäologie zum Anfassen: Bodman-Ludwigshafen begeistert mit einer erlebnisreichen Zeitreise

Groß, spannend und sehr unterhaltsam feierte Bodman-Ludwigshafen mit vielen hundert Gästen den nationalen Unesco-Welterbetag und den Tag der Städtebauförderung.
„Mich macht es stolz, wie sich hier bei uns in den letzten 20 Jahren alles entwickelt hat“, sagte Bürgermeister Matthias Weckbach bezogen auf die städtebauliche Entwicklung von der Pfahlbauzeit bis heute.
Zwischen Hüpfburg, Kinder schminken und Essensmeile spielte die Blaskapelle vom Musikverein Ludwigshafen. Lesen Sie den vollständigen Artikel hier…

Exkursion zum Römermuseum Hechingen-Stein

Impressionen der diesjährigen Exkursion des FVM Bodman-Ludwigshafen zum Römischen Freilicht-Museum Hechingen-Stein:

Zehn Jahre Förderverein Museum Bodman-Ludwigshafen

Seit zehn Jahren gibt es den Förderverein Museum Bodman-Ludwigshafen. Der Vorsitzende Wilderich Graf von und zu Bodman sprach während der Hauptversammlung über vergangene und bevorstehende Veranstaltungen sowie das geplante Museum.
Im Anschluss hielt Wolfgang Kramer einen einstündigen Vortrag zur Reformationszeit im Hegau. Über 50 Besucher hörten interessiert zu.
Quelle: Südkurier vom 14.03.2019
Lesen Sie den vollständigen Artikel Bodman-Ludwigshafen_ Pläne für ein Geschichts-Museumaus dem SÜDKURIER

Bundesweiter Tag des offenen Denkmals

Besuch des Schlosstorkel von 1772 in Bodman.
Das ortsprägende Gebäude wurde 2018/2019 von Grund auf saniert. Es wird der Öffentlichkeit als Zweig-Museum des Urwelt-Museums Hauff in Holzmaden auf der Schwäbischen Alb zugänglich sein. Informationen und Führungszeiten stellen wir in einem gesonderten Artikel zeitnah online.

Jahresprogramm 2019

Hier finden Sie das Jahresprogramm des Fördervereins Museum Bodman-Ludwigshafen zum Download.
Jahresprogramm_FVM_2019

Archäologe Georg Häußler von Archaeotask wirbt für seine Arbeit

Kein Bauherr schreit “Juhu”, wenn die Archäologen kommen.
Georg Häußler, Geschäftsführer der privaten Grabungs-Firma ‘Archaeotask’, warb im Juni 2018 bei einem Vortrag in Bodman für Akzeptanz.
Er stellte dabei die Grabungs-Techniken des 21. Jahrhunderts einem erstaunten Publikum im Seeum vor und sprach von Bodman-Ludwigshafen als einer ‘wahren Fundgrube’ selbst im Bereich des Welt-Erbes ‘Prähistorische Pfahlbauten im Alpenraum’.
Den gesamten Artikel “Archäologe Georg Häußler wirbt für seine Arbeit” des SÜDKURIER halten wir als Download hier für Sie bereit.

Museum für Bodman liegt auf Kurs

Bürgermeister Matthias Weckbach erklärte den aktuellen Stand der Planung in der Hauptversammlung des Fördervereins Museum Bodman.
Nach neun Jahren ist nunmehr eine Entscheidung im Gemeinderat für Herbst 2018 anvisiert.
Der Fördervereinsvorstand wurde mit überwältigender Mehrheit wiedergewählt.
Hier finden Sie den – mittlerweile über ein Jahr alten – Artikel “Museum für Bodman liegt auf Kurs” des SÜDKURIER vom März 2018.

Die erste Siedlung bei Bodman ist älter als bisher vermutet

Die archäologischen Grabungen in Bodman im ersten Halbjahr 2018 bringen neue Erkenntnisse ans Licht: Es wurden die bisher ältesten Spuren einer Siedlung in der Gemarkung Bodman entdeckt (4700 vor Christus).
Kreisarchäologe Dr. Jürgen Hald gab bei einem Vortrag erste Einblicke in die Untersuchungen von Fundstücken und was diese für die Geschichte des gesamten Bodenseeraums bedeutet.
Dr. Hald sprach von ‘wissenschaftlich fulminanten’ Ergebnissen, welche die Besiedelung des westlichen Bodensees in die Nähe des Jahres 5.000 v. Chr. rückt.
Unsere Gemeinde blickt nunmehr auf ca. 7.000 Jahre Besiedelung zurück, die wohl am Anschaulichsten in einem Museum gewürdigt werden sollten.
Lesen Sie hier den vollständigen Artikel “Erste Siedlung bei Bodman älter als bisher gedacht” des SÜDKURIER.

Das Rätsel der Burgruine von Bodman

Ist die Ruine Alt-Bodman wirklich ‘Alt’-Bodman?
…Und mit der Geschichte um die Rettung eines Kindes im Kessel ist es auch so eine Sache.
Historiker Rudolf Martin ordnet alles mit Hilfe der aktuellsten Forschung ein.
Er hat auch einen neuen Fund gemacht.
Lesen sie hier den vollständigen Artikel “Rätsel der Burgruine von Bodman” des SÜDKURIER vom Dezember 2017.